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PIANO NEWS (Germany)

Eigentlich ist der japanische Pianist Hiroaki Takenouchi eher an unbekannterem Repertoire von Catoire, Copland oder Cage interessiert.  Hier aber wendet er sich vier Klaviersonaten von Haydn zu, da ihn vor allem die Momente der Veränderung in der Schreibweise von Haydn interessieren. Und entsprechend hat er seine Auswahl der Sonaten von Haydn vorgenommen, denn in allen finden sich kompositorische Besonderheiten.  Diese arbeitet Takenouchi zwar deutlich heraus, allerdings nicht ohne dass er sie aus dem Zusammenhang reißt.  Dennoch verfügt er über eine wirklich glasklare Agogik, findet auch in den zahlreichen Wiederholungen zu Veränderungen und kann vor allem dramatisch den Witz ebenso wie die harmonischen Besonderheiten darstellen.  Eine gelungene Aufnahme durch und durch. – Carsten Dürer
(Apr 2015)